Bei der Wahl des Anbieters für die Realisierung einer Webseite spielen natürlich auch die Kosten eine entscheidende Rolle. Zunächst sollte man sich selbst im Klaren sein, wie umfangreich die Webseite sein sollte und welche Aufgaben die Agentur bzw. der Dienstleister übernimmt, und welche Aufgaben selbst übernommen werden sollen. Denn mit einem schönem Webdesign ist es meistens nicht getan: Oftmals müssen Texte neu geschrieben werden, Grafiken erstellt werden, individuelle Funktionen programmiert werden, Übersetzungen, Retuschierungen und vieles anderes mehr erledigt werden. Je genauer der Auftraggeber den Umfang definieren kann, um so besser lassen sich die Angebote von Webdesign-Dienstleistern vergleichen. Je nach Umfang empfiehlt sich auch die Erstellung eines Pflichtenheftes.

Diese Faktoren beeinflussen den Preis:

  • Konzept, Idee und Beratung
  • Seitenumfang
  • Komplexität des Designs (Animationen, Grafiken, mehrere Templates / Websites, Landingpages, Responsive Design etc.)
  • Programmierung (HTML/CSS-Umsetzung, Eigenentwicklungen, Anpassung von Erweiterungen, API-Module etc.)
  • Textarbeiten, Übersetzungen
  • Lizenzkosten Software (CMS, Shop, Erweiterungen etc.)
  • Lizenzkosten Medien (Bilder, Videos, Texte)
  • Migration (Integration von bestehenden Daten)
  • Handling (z.B. Backup von bestehenden Daten, Analysen, Installationen, Updates, Domaintransfer, Serverarbeiten etc.)

Zahlungsarten

Bei größeren Projekten empfiehlt es sich, einen Pauschalpreis auszumachen. So haben Auftraggeber die Sicherheit, dass ihre Wünsche zu dem definiertem Budget umgesetzt werden und das Aufgaben, die sich als umfangreicher als gedacht erweisen, nicht zu einer Kostenexplosion führen. Auch kann es sinnvoll sein, die Gesamtkosten in mehrere Teilzahlungen zu staffeln, die beim Erreichen von definierten Projektzielen fällig werden. Bei kleineren Projekten reicht meist schon eine 50/50-Regel: 50% bei Projektbeginn, 50% bei Projektabschluss. Vor Auftragsvergabe sollte jedoch genau geklärt werden, wann das Projekt abgeschlossen ist.

Laufende Kosten? Besser vorher nachfragen.

Mit Fertigstellung der Webseite können für Auftraggeber aber noch weitere Kosten entstehen. Sinnvoll ist es daher, vorher nachzufragen, ob laufende Kosten entstehen.
Beispiele für mögliche laufende Kosten:

  • Domainkosten
  • Webhosting-Kosten
  • Serverkosten
  • CMS-Update-Kosten
  • Lizenzkosten für Software und Medien (z.B. Bilder)
  • Lizenzkosten für die unbeschränkte Nutzung der Daten (siehe Urheberrecht/Nutzungsrecht)
  • Wartung- und Betreuungskosten